@crazy-vee , das kann ich gut verstehen, dass es sehr hart ist mit deinem "Rucksack" auf Arbeit zu funktionieren, so geht und ging es mir auch schon oft. Machst du die Ausbildung in Vollzeit? Und falls ja, ist das alternativlos? Für mich selbst ist Vollzeitarbeiten durch meine psychischen Themen sehr schwierig und ich merke, dass es sehr viel besser funktioniert, wenn ich weniger arbeite und mehr Zeit für mich habe. Aber mir ist auch bewusst, dass das ein Privileg ist und nicht in jeder Lebenssituation möglich.
Hilfreich empfinde ich auch, soweit möglich, offen und ehrlich mit meinen Themen umzugehen. Sie zu überspielen und so zu tun als sei alles easy kostet unheimlich viel Kraft. Aber auch hier: Mir ist bewusst, dass das nicht bei jedem Arbeitgeber funktioniert.
Ansonsten fallen mir noch Dinge ein, die du bestimmt schon kennst: Achtsamkeitsübungen, Austausch mit anderen Menschen (Therapie(gruppe), Selbsthilfegruppen), evtl. auch eine "verbündete" Person auf Arbeit finden, mit der du gut reden und dich entlasten kannst. Und wenn du merkst, die Anspannung wird zu hoch, auch mal krankmelden, aber auch das ist wieder etwas, bei dem ich verstehe, wenn man sich das nicht traut.
Wie fühlst du dich denn insgesamt mit deinem Chef und deinen Kolleg*innen? Ist das Betriebsklima okay?