Fehlende Unterstützung kenne ich aus meiner Kindheit.
Als Kind fühlte ich mich wie ein Geist, so als sei ich gar nicht wirklich da. Als gäbe es mich nicht. Und ich glaube, dass ich das eine ganze zeitlang auch tatsächlich geglaubt hatte.
Wenn es für sie von Vorteil war, machte sie mich für diesen Moment "sichtbar".
Ach wie schööön...
Später gab es für sie auch noch genug Gelegenheiten anderweitig beschäftigt zu sein.
Brauchte sie Unterstützung, dann wurde die "emotionale Erpressungs-Keule" geschwungen.
Was es mit mir als Kind gemacht hat?
Ich wurde ruhiger, zog mich zurück, vermied Situationen... Menschen.
Mein Vater war anwesend abwesend und gab mir gerne das Gefühl gar nicht da zu sein. Silent Treatment.
Maximal in meinem Beisein über mich, aber nicht mit mir.
In späteren Jahren hatte meine Mutter dann auch noch einige Gelegenheiten mich nicht zu unterstützen, die sie gerne auslebte.
Später aber... hat es mich stärker gemacht. Ich bin über mich hinausgewachsen und habe sowohl meinen Mut, wie auch mein Selbstbewusstsein gefunden.
Nunja... damit verlor sie dann auch die Kontrolle über mich und dann mussten andere Mittel her.
Heute rückblickend.. blicke ich das, aber damals mittendrin war das schon schwer und obendrauf kamen da ja noch die inneren Konflikte dazu und die Gewissensbisse, nach dem zu handeln was ich möchte.
Und damit kam dann irgendwann auch die Erkenntnis, dass sie vielleicht gar nicht mehr in mein Leben passte.
Wie man sieht hängen alle Themen zusammen. Konflikt, Ablehnung (Einsamkeit) und fehlende Unterstützung.